Ein Ausdruck um den trockenen Geschmack im Mund zu beschreiben, der von in manchen Tees enthaltenen, nicht oxidierten Polyphenolen, wie z.B. Farbstoffen, so genannte Flavonoide und Anthocyane, Geschmackstoffe und Gerbsäuren (Tannine) verursacht werden.
Die relativ jungen Anbaugebiete in Afrika befinden sich in Burundi, Kamerun, Mozambique, Malawi, Ruanda, Tansania, Uganda und Zimbabwe. In diesen Regionen wird jedoch nur Massenware produziert. Die edleren Gartentees stammen aus Kenias Hochland. Die relativ kräftigen Kurzblatt- Tees enthalten einen hohen Gerbstoffgehalt und sollten mit Milch getrunken werden. Ca. 15 Prozent der weltweiten Teeproduktion stammt aus Afrika. Es werden fast ausschliesslich CTC-Tees für den englischen Markt produziert.
Traditionelle britische Teemischung für den frühen Nachmittag. Ceylon- oder Assam-Tees des Grades Flowery Orange Pekoe. Meistens leichter und heller als die kräftigen Frühstückstees.
Das Aroma der süßlich schmeckenden Früchte wird von Anethol bestimmt, das mit 90% der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist. Es wirkt aber auch antibakteriell und gegen Krämpfe und Blähungen. Anis regt die Drüsen des Magen-Darm-Traktes an. Daher wird der Anistee bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt.
Vor mehr als 800 Jahren begann man in China, dem Tee Gewürze zuzufügen, ihn also zu aromatisieren. Nach Europa kam der aromatisierte Tee um ca. 1830 durch den 2. Earl Grey, der von seiner diplomatischen Chinareise folgende Rezeptur mitbrachte: Man beträufelt die Teeblätter mit dem aus der Schale der Bergamottefrucht (Zitrusfrucht) stammenden Öl. Vor allem beim englischen Adel setzte sich das Rezept durch und zog nun auch in Europa weite Kreise. Im Laufe der Zeit entwickelten sich für den grünen wie auch den schwarzen Tee immer neue Geschmacksrichtungen. Mittlerweile kann der Verbraucher auf mehr als 100 verschiedene aromatisierte Grün- und Schwarztees zugreifen. Für ein Aroma sind viele einzelne Aromastoffe verantwortlich. Sie sind es, die dem Lebensmittel erst seinen Geruch bzw. Geschmack geben. Die verschiedenen Aromastoffe können entweder natürlicherweise vorhanden sein oder aber sie werden zugefügt.
Sie ist ein Streitpunkt unter Teeliebhabern. Eine gute Aromatisierung wird mit natürlichen ätherischen Ölen durchgeführt. Zudem können natürliche Bestandteile von Pflanzen sowie Gewürze für eine Aromatisierung von schwarzen und grünen Teesorten eingesetzt werden. Eine gute Aromatisierung sollte den eigenen Charakter eines Tees nicht erdrücken, sondern harmonisch ergänzen.
Größtes zusammenhängendes Teeanbaugebiet der Welt im Nordosten Indiens. Hier wächst zu beiden Seiten des Brahmaputra-Flusses ein besonders schwerer Tee - kräftig-würzig im Aroma, ungewöhnlich dunkel in der Farbe und mit einem typischen, angenehmen Nachgeschmack, der noch lange auf der Zunge bleibt. CTC-Tees aus diesem Anbaugebiet eignen sich besonders gut für den Aufgussbeutel.
Eine Kreuzung zwischen den beiden Urpflanzen, Thea Sinensis und Thea Assamica. Dient heute als Grundlage für fast alle Teekulturen der Welt.
Natürliche Bestandteile im Tee, geben ihm seinen spezifischen Duft und sein spezielles Aroma. Im erkalteten Tee häufig als Oberflächenfilm sichtbar (bedeutet keine Qualitätsminderung).
Es ist wichtig, dass der Tee schwimmt, der Tee also die Möglichkeit hat, sich frei im heissen Wasser zu entfalten. Grünen Tee kann man problemlos bis zu vier Mal aufgießen, was in Japan und China auch so praktiziert wird. Im ersten Aufguß ist das meiste Koffein enthalten, der zweite enthält mehr Gerbstoffe und ist milder und beruhigender.
Sie können genauso gut Teequalitäten enthalten wie sie bei losem oder abgepackten Tee zu finden sind. Auf keinen Fall enthalten Teebeutel irgendwelche Reste. Für die Teebeutelproduktion sucht man solche Tees aus, die durch die besondere Produktionsart (CTC=Crushing, Tearing, Curling) hierfür besonders geeignet sind - d.h. kleinblättrige, also schnellziehende Tees.
Regelmäßige Auktionen finden in den meisten Ursprungsländern statt. In Calcutta für nordindische Tees, in Cochin für südindische Tees, in Colombo für Ceylon-Tees, in Djakarta für indonesische Sorten, in Nairobi für ostafrikanische Tees. Die europäischen Auktionsplätze sind London, Amsterdam und Antwerpen.
Autumnals sind Tees ( trifft hauptsächlich auf das Anbaugebiet Darjeeling zu ), die im Herbst gepflückt worden sind. Meist weniger intensiv als 1st und 2nd flush erhältlich.

