Luftdichter und lichtundurchlässiger Behälter zur Aufbewahrung des Tees für den täglichen Gebrauch, heute meist aus bemaltem Blech. Das Wort kommt vom malaiischen kati. Das traditionelle Fassungsvermögen beträgt 1 1/3 englische Pfund, also etwa 600 Gramm. In früheren Zeiten war der Caddy in vornehmen englischen Haushalten mit einem Schloss versehen, und den Schlüssel verwahrte die Lady des Hauses. Der Tee war also damals so wertvoll wie die Familienjuwelen. Kein unbefugter Dienstbote sollte sich heimlich ein leckeres Tässchen brauen können.
Spanische Bezeichnung für das traditionelle Mate-Trinkgefäss welcher aus einer Kürbisschale gefertigt wird. Traditionell wird die Calabasa je nach Grösse zur Hälfte oder 2/3 mit Mate Teeblättern gefüllt und warmes nicht kochendes Wasser dazugegossen. Getrunken wird er mit der sogenannten Bombilla (Trinkröhrchen). Beliebig lang wird Wasser in die gleiche Mischung nachgegossen und so in gemütlichen Stunden in vertrauter Gesellschaft genossen. je nach Geschmack wird der Mate bitter sowie auch süss mit Zucker getrunken.
Internationales Teehandelszentrum. Die ersten Versuche der Teezucht aus chinesischen Samen wurden in Calcutta unternommen.
Eine englische Bezeichnung für einen dünnen Aufguss von Tee mit viel Milch und Zucker.
Botanischer Name des Teestrauchs. Man unterscheidet Camellia Sinensis aus China und Camellia Assamica aus Assam.
Von den Westhängen Sri Lankas ( ehemals Ceylon ) kommen fein-aromatische Tees, von den Osthängen dagegen Tees mit großer Aromafülle und einer sehr kräftigen, ergiebigen Tasse. Charakteristisch für Ceylon-Tee ist sein fein-herbes Flavour und der bernsteinfarbene Aufguss.
Nationalgetränk Indiens. Bedeutet übersetzt nichts anderes als „Tee“. Es ist eine Mischung aus schwarzem Tee und verschiedenen Gewürzen. Zumeist hinzugefügte Gewürze sind Kardamom, Zimt, Ingwer, Pfeffer, Nelken und Muskat.
Japanische Teezeremonie. Nach Auffassung der Japaner wäre es unangemessen, den Tee einfach hinunterzukippen. Deshalb haben sie unter dem Einfluss des Buddhismus ein kompliziertes Ritual entwickelt, das den Teegenuss auf das höchste geistige Niveau hebt. Die Teegesellschaft, meist fünf Personen, nimmt in einem kleinen Gartenhaus von etwa sechs Quadratmetern nach einer genau festgelegten Choreographie den grünen Pulvertee ein, der mit einem Teebesen in der Trinkschale dickflüssig geschlagen wird. Eine Erleuchtung, wie sie Buddha unter dem Feigenbaum widerfuhr, ist dabei nicht ausgeschlossen. Der Abendländer wird das kaum nachahmen können. Aber mit einem bequemen Sessel, einer gemütlichen Leselampe, einem guten Buch und einer Kanne Tee vermag jeder seine private Teezeremonie zu zelebrieren, die ihn nach der Hetze des Alltags mit einer fernöstlichen Gelassenheit erfüllt.
Der Legende nach entstand der Tee im Jahre 2737 vor Christus in der Trinkschale des chinesischen Kaisers Cehn Nung, als dieser unter einem wilden Teestrauch saß.
China ist nach Indien das zweitgrößte Teeanbaugebiet der Welt und die Wiege der Tees. Aus China kommen Schwarzteesorten, halbfermentierte Oolongs sowie nicht fermentierte grüne Tees. Außerdem Rauchtee, Jasmintee und zahlreiche andere Spezialitäten. China-Schwarztees sollte man ohne Milch geniessen.
Grüner, kräftiger Tee. Herkunft: China, Formosa, Japan und Indien
Eine ostfriesische Mischung der Spitzenklasse, die von dem ehemaligen Firmeninhaber und Teetester Carl Klopp kreiert und nach ihm benannt wurde.
Auktions- und Handelsplatz für südindische Tees
Alkaloid, offenbar Stoffwechselabbau- produkt der Pflanze. Anregende Wirkung auf Herz und Kreislauf. Der Coffein-Gehalt schwankt zwischen 20mg (Bancha) und 56 mg (Gunpowder) pro Tasse Tee. Kaffee enthält im Vergleich zu Tee die 2-3 fache Menge an Coffein.
Eine Begriff um die rötliche Farbe des Aufgusses von schwarzen Tees mit hoher Qualität zu beschreiben. Abgeleitet vom englischen Wort copper, was übersetzt Kupfer bedeutet.
Ertrag einer Anbaufläche.
Moderne Produktionsmethode, bringt Zeiteinsparung bei der Fermentation, ermöglicht die schnelle Herstellung großer Mengen Tee. CTC heißt: C=Crushing (zerbrechen), T=Tearing (zerreißen), C=Curling (Rollen). Der Tee wird in einem einzigen Arbeitsgang vollkommen zerkleinert. Bei dieser Methode fallen keine Blatt-Tees an, sondern in erster Linie Fannings, die feinste Sortierung.
Teeschneider oder -brecher, worin fertige Tees der Blattsorten zu Broken zerkleinert werden.

