Nordindisches Anbaugebiet am Südhang des Himalaya, über 2000m hoch. Tees aus Darjeeling sind zart und duftig mit hellem, goldgelben Aufguss. Die Spitze stellen die First Flush, also die Tees der Frühlingspflückung im März/April, und die Second Flush Tees dar, die während der Sommermonate Juni und Juli geerntet werden. First Flush Darjeeling Tees sind leicht, frisch und blumig. Second Flush Tees sind kräftiger, dunkler und sehr aromatisch.

Autumnal ist englisch und bedeutet „herbstlich“. Damit werden die Tees bezeichnet, die von Oktober bis November, also bis zum Ende der Erntezeit, in Darjeeling gepflückt werden. Mit grünen, braunen und schwarzen Teeblättern hat der Autumnal das bunteste und schönste Teekorn, das einem beim schwarzen Tee begegnet. Der Autumnal erreicht nicht ganz die Aromafülle eines Second oder First Flush. Er hat einen leichten, feinen Geschmack. Im Unterschied zum First Flush zeigt er im Abgang keine bittere Note.

Aus Darjeeling im Norden Indiens kommen die schwarzen Tees mit feinem und frisch-blumigem Aroma. Der First Flush ist der erste Tee, der dort nach der Winterpause ab Februar/März geerntet wird. Der Frischling unter den Darjeelings schmeckt leicht, hat ein bezaubernd blumiges Aroma und besitzt im Unterschied zum Second Flush eine kleine Spur Bitterkeit. Sein Aufguss ist heller als der des Second Flush. Der First Flush wird auch als Flugtee bezeichnet, weil er oft per Luftfracht im Frühling nach Europa gebracht wird.

Diese Tees aus der zweiten Pflückperiode, die von Mitte Mai bis Ende Juni währt, gehören zu den größten und erfüllendsten Geschmackserlebnissen, die schwarzer Tee zu bieten hat. Der edle Duft, den dieser Tee verströmt, betört die Sinne. Seine leuchtend braune Aufgussfarbe ist ein Genuss für die Augen. Der Second Flush hat ein feines, nuancenreiches, königliches Aroma, schmeckt manchmal nussig und interessant herb. Sein hocharomatisches Muscatel-Flavour setzt Kenner in Verzückung.

Aussiebung nach dem Rollen des Tees. Der erste Dhool besteht aus dem feinsten Blatt, der dritte Dhool aus dem groben Blatt, das später beschnitten wird. Je länger das Rollen dauert, um so grösser ist der Anteil von Fannings und Dust. Sie können also Ihren guten teuren Blatt-Tee durchaus mit dem Nudelholz noch weiterrollen und ihn in Dust verwandeln. Allerdings erzielen Sie damit nur eine optische Wirkung, denn das Fermentieren ist ja schon abgeschlossen.

Teedistrikt auf Ceylon (Sri Lanka) im Westen des Adam´s Peak. Highgrown-Tee (1300m-2500m).

Indisches Gebiet westlich von Assam, die Teequalität ist mit der des Assam-Tees vergleichbar.

Eine Besonderheit des schwarzen Tees. Tee wirkt belebend auf das zentrale Nervensystem und gleichzeitig beruhigend auf Magen und Darm. Ein anregender (mehr koffeinhaltiger) Tee sollte kurz, d.h. 2-3 min. ziehen. Tee, der beruhigend wirken soll, darf bis zu 5 min. ziehen, damit die Gerbstoffe sich entfalten können.

Kleinste Partikel nach der Aussiebung der getrockneten Teeblätter. CTC-Dust-Tees werden zur Herstellung von Teebeuteln verwendet.