Eine englische Teemischung aus ursprünglich ausschließlich aus China stammenden schwarzen Tee, der mit Bergamottenöl, dem Öl einer Zitrusfrucht, aromatisiert wird, wodurch der typisch feine, öligduftende und bittere Geschmack entsteht. Der Tee wurde nach dem englischen Erbtitel Earl Grey benannt, genauer nach dem dem zweiten Earl Grey benannt, der 1830 bis 1834 britischer Premierminister war und das Preismonopol der East India Company im Teehandel mit China aufhob. Dieser ist jedoch nicht der Erfinder des Tees.

Der Engländer pflegt morgens, direkt nach dem Wecken, eine erste Tasse schwarzen Tee zu trinken.

Tee mit erdigem Geschmack.

Die Britische Handelsgesellschaft hatte von 1600 bis 1833 das Monopol für den Teehandel mit China.

Amerikanisches Nationalgetränk im Sommer. Nicht einfach kalter, sondern kochend heisser Tee, der auf Eiswürfel gegossen wird und durch die schockartige Abkühlung sein Aroma behält. Erfunden wurde das geniale Verfahren im Jahre 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis. Der Engländer Richard Blechynden sollte mitten im unerträglich heissen Sommer den Amerikanern, die bis dahin den grünen Chinatee bevorzugten, den schwarzen Tee aus Indien schmackhaft machen. Die schwitzenden Yankees waren jedoch nicht geneigt, etwas Heisses zu sich zu nehmen. In seiner Frustration und Wut füllte Blechynden Trinkgläser mit Eiswürfel und goss seinen schwarzen Tee darüber- plötzlich ging das Zeug weg wie warme Semmeln.

Zuerst wird die Tasse zu etwa einem Fünftel mit Milch gefüllt, die nicht eiskalt sein sollte. Dann wird der heisse Tee zugegossen und gesüsst. Der Kontinentaleuropäer blickt da nicht immer durch. Mancher füllt erst die Tasse zu einem Fünftel mit heissem Tee, giesst kalte Milch dazu, bis die Tasse voll ist - und wundert sich dann, was die Engländer an dieser Brühe finden.

Englische Mischung, besteht vorwiegend aus Assam-, Darjeeling- und Ceylon-Tee.

Englische Schwarzteemischung. Seit jeher bevorzugten die Engländer den schwarzen Tee und bauten diesen fast ausschließlich in ihren Kolonien an. Starke Ceylon- und Assam-Mischungen bilden die Grundlage.

Bezeichnungen für Teegärten.