In Japan verbreitete sich der Tee schnell, nachdem er im 8. Jahrhundert durch buddhistische Mönche von China aus auf die Inseln gebracht wurde. Der erste Teegarten wurde an Japans größtem See, dem Biwa-ko, angelegt. Wichtigster Anbaubezirk ist Shizuoka, malerisch am Fuße des Fujijama, des heiligen Berges, gelegen. Fast die Hälfte der japanischen Teeproduktion wird dort gepflückt, insbesondere Sencha. Von großer Bedeutung sind auch Kagoshima auf Kyushu, sowie Kyoto mit dem Uji-Distrikt, der schon vor Jahrhunderten den berühmten Kaisertee lieferte und heute den Weltmarkt mit dem kostbarsten grünen Japan-Tee, dem Gyokuru, und den besten Senchas bedient. Japan produziert nur grünen Tee. Es werden die unter- schiedlichsten Qualitäten zu unterschiedlichsten Preisen hergestellt. Sencha ist nicht gleich Sencha, und ein guter Sencha kann die Qualität eines schlechten Gyokuru erreichen. Nur eine Regel gilt: Je dunkelgrüner die Blätter, um so höher die Qualität. Das gilt für Bancha, Sencha und Gyokuru.
Der Jasmin ist eine typische Kalt-Hauspflanze. Er trägt bereits schon ab Januar im Freien gelbe Blüten. Der grazile Strauch schmückt sich mit wohlriechenden, weißen Blüten, in der Regel von Juni bis September.
Ein zarter, nach dem Trocknen mit Jasmineblüten versetzter Tee aus dem Foochow-Distrikt in China.
Neben Sumatra Teehauptanbaugebiet von Indonesien, im Westen gelegen. Seit 1826 wird hier Tee angebaut. Der Tee von der indonesischen Insel Java ist bei uns als Teesorte wenig bekannt, weil er wegen relativ gleichbleibender Qualität oft für Blends (Mischungen mehrerer Teesorten) verwendet und nur selten unvermischt im Teehandel angeboten wird. Java-Tee schmeckt kräftig und pikant, hat aber kein sehr nuancenreiches Aroma. Die besten Qualitäten werden während der Trockenzeit von Mitte Juni bis Oktober geerntet. Milch und Zucker passen ausgezeichnet zu ihm.

