Tee enthält so gut wie keine Kalorien.

Als den Kamelienarten verwandte Pflanze stellt der Teestrauch hohe Anforderungen an seine Umwelt: mittlere Jahrestemperaturen von mindestens 18° C, am besten kein oder nur mässiger Frost, jährliche Niederschläge von mindestens 1600 Litern (möglichst gleichmässig über das Jahr verteilt), durchschnittliche Sonnenscheindauer von etwa vier Stunden täglich und ausserdem gut drainierte, durchlässige, saure Böden. Wenn man ähnlich hohe Anforderungen an die Teetrinker stellen würde, wäre kaum einer qualifiziert und berechtigt, das edle Getränk in sich hineinzuschütten.

Als bevorzugtes Süßungsmittel für Tee hat sich der Kandis durchgesetzt, der an sich nicht anders schmeckt als normaler Zucker, sich aber langsamer in der Tasse löst. Geschmacklich unterscheiden sich weißer und brauner Kandis wie folgt: Während weißer Kandis neutral süßt, hat brauner Kandis und auch Rohrzucker einen gewissen Eigengeschmack, den man als leicht karamellartig und malzig bezeichnen könnte.

Gefäss, in dem der aufgebrühte Tee sein Aroma entfaltet. Das gelingt ihm in Kannen aus Porzellan, Steingut oder Glas besser als in Metallkannen. Im 18. Jahrhundert wurden die noch heute gebräuchlichen Grundformen entwickelt: Die Kaffeekanne ist im allgemeinen schmal, steil und geradwandig, die Teekanne eher breit als hoch und betont bauchig. Diese gemütliche Form entspricht der Mentalität der Teetrinker, die gerne in einer behaglichen Runde zusammensitzen und ein Tässchen nach dem anderen trinken, was sich beim anregenden Klönsnack (siehe dort) ziemlich hinziehen kann.

Chinesische Hafenstadt, ist seit Jahrhunderten das wichtigste chinesische Teezentrum. Auf der Kanton-Messe wird der größte Teil des chinesischen Tee-Exports abgewickelt.

Die ersten Tees kamen auf dem Karawanenwege aus China nach Russland. Seitdem werden gute Chinamischungen als Karawanentee bezeichnet.

Katechin ist der Hauptteil der im Tee enthaltenen Gerbsäuren. Die Gerbsäuren sorgen für den bitteren Geschmack in einigen Teesorten. Dem Katechin wird nachgesagt, prophylaktisch gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt und Karies zu wirken. Klinische Studien hierzu laufen weltweit.

Der schwarze Tee aus China enthält von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe. Er ist daher sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet. Er hat einen zarten, milden, leichten Geschmack und ein volles, blumiges Flavour, das auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht meist aus einem gleichmäßigen, fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als „Keemun Imperial“ und in einfacheren Qualitäten als „Keemun Congou“ angeboten.

So wird der ganz große Kandis genannt, der hauptsächlich in Ostfriesland zum Süßen des Tees genommen wird. Zu ihm gehört süße Sahne und ein kräftiger, ruhig leicht bitterer Tee (Friesische Mischung). An einem Kluntje kann man schön die Kristallstruktur des Zuckers erkennen.

Schon vor längerer Zeit hat man herausgefunden, dass das Tein im Tee die gleiche chemische Formel besitzt wie das Koffein im Kaffee

Henkellose Tasse nach Art der Chinesen. Erst später wurden in Europa Henkel und Untertasse dazuerfunden. Henkel hin oder her, dem gemütlichen Wort Koppke hält der Ostfriese die Treue - wahrscheinlich wegen des schönen Stabreims mit Kluntje. Een Koppke mit n Kluntje un Rohm drin (eine Tasse mit Kandis und Sahne) geht herrlich von der Zunge. Diese Zauberformel ist fester Bestandteil der ostfriesischen Teekultur.

Kräuter werden schon von jeher wie Tee zubereitet und gezielt gegen diverse Beschwerden eingesetzt. Nicht nur zum Trinken, auch für Tinkturen oder Umschläge wurden und werden Kräuter verwendet. Der Garten der Kräuter ist so vielfältig, dass man begonnen hat, diverse Ingredienzen zu aromatisch-köstlichen Getränken zu vermischen. So wie bei den Aroma- und Früchtetees werden teilweise hochwertige Aromen zugesetzt, um die Geschmackswünsche der Kunden zu erfüllen. Heute kann man wählen zwischen aromatisierten und nicht aromatisierten Kräutermischungen und Monokräutern.

Der mild-würzige Kümmel Samen unterstützt die Verdauung von fetten und blähenden Speisen und wirkt lösend bei Krämpfen und Koliken der Verdauungsorgane.