Tees, die während der Regenzeit im Anbaugebiet gepflückt werden. In Indien gehören dazu Darjeeling-Tees von September bin November, die Assam-Tees von Mitte September bis Dezember, die Dooars-Tees von September bis Dezember, die Terai-Tees von September bis Januar und südindische Tees von Juni bis August.

Nach dem Welken wird das noch grüne Blatt in großen Rollmaschinen gerollt. Diese bestehen aus zwei großen, schweren Metallplatten, die sich kreisend gegeneinander bewegen, dabei die Zellwände des Blattgutes aufbrechen und den Zellsaft mit dem Sauerstoff der Luft in Verbindung bringen. Dadurch wird die Fermentation eingeleitet, ebenso die Entwicklung der ätherischen Öle, die Duft und Aroma des Tees bestimmen. Der gerollte Tee, der jetzt bereits zu fermentieren beginnt, wird in den Fermentationsraum gebracht.

Rooibusch wird an der Nordwestküste Südafrikas angebaut, die Erntezeit ist von Januar bis März. Die Pflanze ähnelt einem Ginsterstrauch. Für den Tee werden die jungen Zweige geerntet und in der Sonne getrocknet. Der Tee hat eine goldrote Farbe ist vollmundig und mild im Geschmack.

Als Rosentee bezeichnet man grünen oder schwarzen, generell aus China stammenden, Tee, der durch die regelmäßig erneuerte Beigabe von einzelnen Blättern von Rosenblüten auf eine gewünschte Stärke aromatisiert wurde.

Generell die Bezeichnung für in Russland produzierten Tee. Hauptsächlich wird dieser in Georgien hergestellt. Russischer Tee ist auch ein weiterer Begriff für den so genannten Karawanen-Tee aus China, der über Russland nach Europa transportiert wurde, bis man 1869 den Suezkanal öffnete. In Russland produzierter Tee, vor allem in Grusinien und Georgien.

In den wärmeren Zonen rund um das Kaspische und Schwarze Meer wird seit dem 19. Jahrhundert eine besonders gerbsäurearme Teepflanze angebaut. Russland entdeckte den Tee im Jahre 1638, als der Zar von einem mongolischen Fürsten einige Kisten Tee als Geschenk erhielt. Durch den Zaren Alexander wurde in Paris der thé à la russe bekannt, der in Wirklichkeit ein chinesischer Tee mit einem leicht rauchigen Aroma war. Die Russen übernahmen also den Teegenuss aus China, änderten aber die Zubereitung. Im 19. Jahrhundert wurde dann der Samowar erfunden, der heute noch genauso zur russischen Teestunde gehört wie früher. Die echten russischen Tees haben einen kräftigen, leicht blumigen Geschmack und eine dunkle Farbe. Sie sind gut für den Nachmittag oder Abend geeignet.