Koriander ist seit 3.000 Jahren bekannt und wurde besonders intensiv von den Römern in der Küche verwendet. Sowohl Kraut als auch Samen können zum Würzen eingesetzt werden.

Verwendung von Koriander in der Küche

Besonders zu Eintöpfen, zu Bohnen- und Fleischgerichten passt die Würze der frischen oder getrockneten Korianderblätter. Auch in Suppen, Salaten und Soßen findet man Koriander als geschmackbringende Zutat wieder. Als Samen oder Pulver ist Koriander vielseitig einsetzbar aber besonders beliebt in Eintöpfen, Suppen, Süßspeisen, Broten und in der Weihnachtsbäckerei. Für immer frische Kräuter eignet sich Koriander als Balkonpflanze oder im Garten, liebt sonnige, windstille Plätze und nur mäßig Wasser.

Heilwirkung der Koriander-Pflanze

Die wundersamen Wirkungen als Aphrodisiakum oder gar als Unsterblichkeitselixier wie man im alten Asien glaubte, konnten leider bisher nicht bestätigt werden. Doch bei Völlegefühl, Blähungen und Bauchkrämpfen, sogar bei allgemeinen Unruhezuständen und Angstgefühlen leistet Koriander bewährte Dienste. In Indien wird Koriander als Medizin bei Gicht- und Rheumabeschwerden und als fiebersenkendes und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. Die volle Heilwirkung entfaltet sich am besten, in dem man ein paar Samen zerkaut. Wem der unverdünnte Koriandergeschmack zu abenteuerlich ist, kann es auch mit einem Koriandersamentee versuchen.
1,5 Gramm zerstoßenen Koriandersamen mit ¼ l heißem Wasser aufgießen und 15 Minuten ziehen lassen.

Quelle: optikur.de