Ohne Wasser gibt es kein Leben
Von allen Nährstoffen kann man Wasser am wenigsten entbehren. Während man wochenlang überleben kann, ohne etwas zu essen, kann der Mensch maximal elf Tage ohne Wasser auskommen. Denn der menschliche Körper ist nicht in der Lage, aufgenommenes Wasser über einen längeren Zeitraum zu speichern.

Der Körper eines erwachsenen Menschen besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser. Die Flüssigkeit übernimmt lebens-wichtige Funktionen, und schon ein geringer Wasserverlust durch Harnausscheidung, Atmen und Schwitzen mindert die Leistungsfähigkeit. Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollte man stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

 

Täglicher Flüssigkeitsbedarf

Bei den Klimabedingungen unserer Breitengrade benötigt ein Erwachsener durchschnittlich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Davon entfallen rund 1,5 Liter auf Getränke. Der Rest wird mit der festen Nahrung aufgenommen oder entstammt dem Stoffwechsel.
Bei starker körperlicher Anstrengung – etwa durch Sport oder schweißtreibende Arbeit – kann der Wasserbedarf sogar um das Drei- bis Vierfache steigen. Trinkwasser steht in Deutschland in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung, ist kalorienfrei, preiswert und ein idealer Durstlöscher.



Trinken ist nicht gleich Trinken – entscheidend ist die Auswahl der Getränke. Die sollten zunächst möglichst kalorienarm sein. Trink- und Mineralwasser sind die idealen Durstlöscher. Dabei kann man getrost auf das Wasser zurückgreifen, das bei uns aus dem Wasserhahn sprudelt. Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln, liefert nicht nur den Nährstoff Wasser, sondern auch weitere gesundheitsrelevante Mineralstoffe. Es steht hierzulande in ausreichender Menge und bester Qualität zur Verfügung, enthält keine Kalorien, ist ökologisch sinnvoll und dabei auch noch preiswert.
Auch ungezuckerte Früchte- und Kräuertees löschen optimal den Durst und schmecken dazu noch richtig gut.

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Trinkverhalten älterer Menschen

Bei älteren Menschen ist das Durstempfinden oftmals so gering, dass sie viel zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Je älter wir werden, umso mehr verringert sich das Durstempfinden – der Flüssigkeitsbedarf bleibt jedoch unverändert. Hier einige Tipps, wie Sie dafür sorgen, dass Sie nicht „austrocknen“:

Trinktipps:

  • Flaschen / Gläser mit der Trinkmenge in der Wohnung verteilen. Schon morgens sollte dies erledigt werden.
  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zu jeder Mahlzeit oder davor etwas zu trinken.
  • Auch andere Gewohnheiten können hilfreich sein, z. B. „nach jedem Toilettengang werde ich in die Küche gehen und ein Glas Wasser trinken“.
  • Auf Warnsignale des Körpers, wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder trockene Schleimhäute achten, sie könnten ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel sein. Spätestens dann sollte das Trinken so schnell wie möglich nachgeholt werden.
  • Auch ein Tagestrinkplan kann hilfreich sein (Tipp: Auch kalt sind Früchte- und Kräutertees immer ein Genuss.)



Richtig und ausreichend trinken am Arbeitsplatz
Wenn der Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird, lässt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nach. Daher ist es besonders am Arbeitsplatz wichtig, richtig und in ausreichender Menge zu trinken. Denn dem richtigen Trinkverhalten kommt eine entscheidende Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens zu.

Da das Durstempfinden oft geringer ist als der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf, sollte bereits etwas getrunken werden, bevor man Durst verspürt. Neben der Trinkmenge kommt es auch darauf an, was man trinkt. Zu empfehlen sind Erfrischungsgetränke wie Mineralwasser oder auch ungesüßte Tees in allen Varianten.

Wohltuende Früchte- und Kräutertees schmecken nicht nur gut, sondern tragen darüber hinaus zu einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bei.


Ein Praxistipp für alle Berufstätigen:
Getränke in sicht- und greifbare Nähe am Arbeitsplatz stellen, damit an das Trinken erinnert wird.



Übrigens:
Studien deuten darauf hin, dass antioxidativ wirkende Substanzen z. B. Herz- und Kreislauf-Erkrankungen und Krebs entgegenwirken können. Schon zwei Tassen Grün- oder Schwarztee enthalten etwa gleich viele Antioxidanzien wie vier Äpfel oder 20 Tassen Apfelsaft. Wer reichlich Tee trinkt, bringt durch den Genuss des Heißgetränks also nicht nur Leib und Seele in Einklang, sondern leistet auch noch einen zusätzlichen Beitrag für seine Gesundheit.

Rezept-Idee:
Probieren Sie auch einmal einen klassisch aufgebrühten Eistee! Dafür benötigen Sie

Zubereitung:
Die doppelte der normal üblichen Menge Ceylon Tee mit frischem sprudelnd-kochendem Wasser übergießen und 3 - 5 Minuten ziehen lassen. Das Teeglas halb mit Eiswürfel auffüllen und anschl. den frischen Tee über die Einwürfel absieben und mit einigen Tropfen Zitronensaft abschmecken. Das Glas mit einer Zitronenscheibe garnieren.

Wir wünschen Ihnen einen erfrischenden Teegenuss mit dem natürlichen Vitamin C-Gehalt der Zitrone.

Lesen Sie weitere interessante Informationen zum Thema Tee und Gesundheit:

>> Herz und Kreislauf>> Krebs-Erkrankungen
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>> Kariesschutz>> Tee-Forschung
>> Multiple Sklerose>> Tee-Therapie (Heilungsgeschichte)

* Quelle: deutscher Teeverband, www.teeverband.de, Wissenschaftlicher Informationsdienst, Herausgeber: Deutsches Teeinstitut, Hamburg Gesundheitsfördernde Wirkungen von Tee (Camellia sinenis) ein Überblick, Dr. oec. troph. Eva-Maria Schröder, Ernährungsbertungs-Service, Tutzing

 

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