- Startseite »
- Unternehmen »
- Ruhezone »
- Die Friesenrose
Ein mitreißender Roman über die abenteuerliche Reise des Tees von Asien nach Ostfriesland, verknüpft mit einer romantischen Liebesgeschichte um die Teehändlerin Inken Hinderks.
Inhalt
Ostfriesland 1810: Widerwillig beugen sich die Menschen dem Handelsverbot und der Fremdherrschaft der Franzosen. Auch die Borkumerin Inken Hinderks, Tochter eines Walfängers, bekommt deren Willkür zu spüren, als ihr Vater zu Unrecht gefangen genommen wird und sie selbst von der Insel fliehen muss.
Völlig auf sich allein gestellt, erhält sie Hilfe von Cirk Hoogestraat, einem Blockadebrecher, in den sie sich verliebt. Cirk bringt sie zu der bärbeißigen Geldverleiherin Tjalda, die Inken Unterschlupf gewährt. Schon bald schafft es Inken mit Hilfe der Chinesin Sumi und Tjaldas zur ersten Teehändlerin Emdens aufzusteigen.
Da tritt Cirk wieder in ihr Leben, an seiner Seite die Engländerin Lucia, die behauptet ein Kind von ihm zu bekommen. Als der Schmugglerkönig auch noch gemeinsame Sache mit Inkens verhasstem Konkurrenten macht, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch im Augenblick größter Gefahr begegnet sie Cirk erneut und muss sich zwischen Liebe und Hass entscheiden.
>> Hier können Sie das Buch bestellen
Historische Persönlichkeit des Romans
Als Vorbild für eine der Hauptpersonen, den Blockadebrecher Cirk Hoogestraat, gilt Johann Bünting, dessen Schicksal die Autorin zu diesem Roman inspiriert hat.
Der Firmengründer des Bünting Teehandelshauses stammte aus dem Ammerland. Seine Familie war adelig, aber verarmt. Als Zweitgeborener stand ihm zudem kein Erbe zu. So beschloss er, in Ostfriesland sein Glück zu versuchen. Für ihn galt: „Wagen und gewinnen.“ Es verschlug den jungen Mann nach Leer, damals eine aufstrebende Handelsstadt. Die neue Karriere begann zunächst wenig aufregend. Als Handlungsgehilfe arbeitete Johann Bünting bei einer Weinhandlung. Dort lernte er das Kaufmännische von der Pike auf. 1806 nahm er seine Ersparnisse und pachtete einen Kolonialwarenladen in der Brunnenstraße. Die Zeiten waren hart. Die Reglementierungen des als Besatzungsmacht fungierenden Königreichs Holland erschwerten den Handel.
Doch Johann Bünting biss sich durch. Nach fünf Jahren harter Arbeit besaß er genug Geld, um den Laden in der Brunnenstraße zu kaufen. Gemäß seinem Motto: „Etwas Neues anzufangen kann mir niemand verwehren“, weitete er langsam seine Geschäfte aus. Bünting beteiligte sich an Handelsschiffen, stieg im Versicherungsgeschäft ein und kaufte Aktien der Heringsfischerei.
Am 1. Januar 1816 gründete Johann Bünting zusammen mit seinem 24-jährigen Schwager Weert Klopp die Firma J. Bünting & Co. Das, was Bünting heute ausmacht, ist zu großen Teilen der Weitsicht und der unbeirrbaren Beharrlichkeit von fünf Generationen erfahrener Kaufleute zu verdanken.

