Auf dem Dach der Welt in Tibet spielt der Tee eine besondere Rolle. Aufgrund der Höhenlage im Himalaya ist der Energiebedarf der Tibeter groß. Dazu kommt, dass es im Gebirge seit jeher wenig Nahrung gibt. Aus diesem Notstand hat sich das für die Menschen Tibets wichtigste Getränk entwickelt: der gesalzene Buttertee. Dieser für Europäer eher gewöhnungsbedürftige Tee spielt eine wichtige Rolle für die Ernährung in der extremen Klimazone und wird mehrmals am Tag getrunken. Er unterstützt die Verdauung und ist gleichzeitig wärmend und nährend.

Der Buttertee aus Tibet zeichnet sich durch seine besondere Zubereitung aus. Dafür werden Teeziegel zu Pulver zerrieben und anschließend in einem Kessel für längere Zeit erhitzt. Diese Prozedur bildet die Teebasis. – Am Ende dieses Verfahrens wird die Essenz in ein längliches Holzgefäß gegeben und mit Salz und Yakbutter verrührt. Somit entsteht der typische tibetische Buttertee. Nun wird der fertige Tee nochmals in einem Kessel erhitzt, bevor er dann in besonderen Teeschalen serviert wird. 

Diese Teeschalen symbolisieren den Wohlstand der jeweiligen Person, welcher sich durch das Material wiederspiegelt. Jade, Silber, Keramik oder Holz. 

In Tibet ist zudem der gesüßte Milchtee berühmt. Hierfür wird der Tee ebenfalls im Kessel aufgekocht und zusammen mit Milch und Zucker verrührt. Der Milchtee ist besonders bei Nomaden verbreitet die Viehzucht betreiben.

So verhalten Sie sich bei der Britischen Teezeremonie richtig

Beim Rühren sollte der Löffel niemals das Porzellan berühren. Ebenso wenig sollte der Tee vom Löffel zurück in die Tasse tropfen. Vorsichtiges Schwenken oder leichtes Auf- und Abrühren erweisen sich als praktikable Lösungen. Verbleibt der Löffel in der Tasse oder leckt man ihn gar nach dem Rühren ab, begeht man einen Fehler und wird kritisch beäugt. Gekonnt britisch streift man den Löffel nämlich an der Innenseite der Tasse ab und legt ihn dann auf der Untertasse ab. So entstehen keine Tropfen. Allerdings ist auch die korrekte Ablage des Löffels geregelt: und zwar hinter der Tasse auf der rechten Seiten unterhalb des Handgriffs.

Selbst die Haltung der Tasse ist reglementiert. So wird die Untertasse gemeinsam mit der Tasse zum Mund geführt. Auf Höhe des Kinns wird die Untertasse gehalten und die Tasse zum Trinken nur leicht gekippt. Gerade bei formellen Treffen wird auf dieses Detail geachtet. Das Abspreizen des kleinen Fingers gehört übrigens nicht zur feinen Art – genauso wenig Schlürfen oder Eintunken des Teegebäcks. Essensreste mit einem kräftigen Schluck Tee nachzuspülen gilt als ungehobelt und peinlich. Während der Teezeremonie zu rauchen, kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden.


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